Bienen-Blog

Der Bienenwolf: ein eleganter Jäger

Gepostet von am Aug 21, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Bildrechte unter CC Liz. - von Alvesgaspar

Bildrechte unter CC Liz. – von Alvesgaspar

Der Bienenwolf: ein eleganter Jäger mitten in Deutschland

Warum haben Bienen einen Giftstachel? Weil auch Bienen Feinde haben. Und um einen, für Honigbienen besonders gefährlichen Jäger, geht es heute: den Bienenwolf.

Eine elegante Wespe, der die Honigbiene, trotz ihres Stachels, kaum etwas entgegenzusetzen hat.

Ganz anders als für die Honigbiene ist der Bienenwolf für uns Menschen harmlos und setzt seinen Stachel nur dazu ein, Honigbienen zum Füttern der Larven zu töten. Dabei jagen ausschließlich die Weibchen, die mit knapp zwei Zentimetern doppelt so groß werden wie die Männchen.

Hier ein Video über Bienenwölfe im alten botanischen Garten der Universität Göttingen:

Die Aufnahme zeigt den Bienenwolf beim Graben und ganz zum Schluss beim Erlegen einer Honigbiene.

Mich persönlich fasziniert dieser schlanke Jäger, der wie die Honigbiene, ebenfalls bedroht ist. Gibt es weniger Bienen, dann verschwindet auch der Bienenwölfe aus unseren Städten und Gärten.

 

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Bienensterben: was geschieht, wenn die Bienen verschwinden?

Gepostet von am Aug 15, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Was sind die Gründe für das Bienensterben? Sehen wir die Honigbiene bald nur noch auf der Bienenausstellung?

Was passiert mit uns Menschen, wenn die Bienen sterben? Sehen wir die Honigbienen, diese kleinen fleißigen nektarsammelnden Insekten in unseren Gärten, bald nur noch auf der Bienenausstellung?

 

Schon Albert Einstein hat prophezeit:

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Ob es tatsächlich so kommen würde, wie Einstein behauptet, ist von vielen Faktoren abhängig. Tatsächlich wissen wir, dass eine Welt ohne Bienen deutlich an Farbe verlieren würde. Doch woran liegt es, dass die Bienen verschwinden? Und noch wichtiger: Was können wir gegen das Bienensterben tun?

Darum geht es heute. Und wie üblich würde ich mich freuen, wenn Ihr diesen Artikel mir Euren Freunden teilt, diskutiert und kommentiert.

 

Welchen Einfluss haben wir Menschen auf das Bienensterben

Die Antwort: Wir spielen eine zentrale Rolle an der existenzbedrohenden Situation der Honigbienen.

Knapp dreißig Prozent aller Bienenvölker sterben. Normal sind zehn Prozent. Zwar scheint es den Bienen in Deutschland noch recht gut zu gehen, aber vor allem die Älteren unter uns dürfte die Veränderung in unseren Gärten aufgefallen sein. Gab es in meiner Kindheit noch viele Honigbienen, die von Blüte zu Blüte summten, beobachte ich in den letzten Jahren, dass die Bienen zunehmend aus meinem Garten verschwinden. Da wundert es nicht, dass sich nach Angaben des Deutschen Imkerbundes allein in Deutschland die Zahl der Bienenvölker seit 1952 von 2,5 Millionen auf heute 1,4 Millionen halbiert hat.

Dabei sind die Gründe für das Bienensterben recht vielfältig und nicht immer in der Verschmutzung der Natur durch uns Menschen zu finden. Leider sind wir in allen Fällen daran beteiligt:

Parasiten und Krankheiten sind die dringendsten Probleme, mit dem sich Imker konfrontiert sehen. Vor allem die Varroamilbe, die Bienen aussaugt und Vieren überträgt, hat sich zu einem echten Bienenkiller entwickelt. Grund genug, warum wir Euch die Vorroamilbe auch auf der Bienenausstellung anhand von Modellen vorstellen. Allerdings sind Imker dem Befall durch die Milbe nicht ganz schutzlos ausgesetzt. Durch eine regelmäßige Behandlung können sie ihre Bienen schützen.

Andererseits gibt es noch einen Trick, mit dem Bienen ihr eigenes Volk vor Krankheiten schützen. Bienen, die von Krankheiten befallen sind, verlieren die Orientierung und kommen nicht ins Nest zurück. So kann das eigene Volk nicht infiziert oder gefährdet werden. Leider ist es im Falle von Milben und Vieren oft schon zu spät ist.

Ein weiteres Problem sind die landwirtschaftlichen Monokulturen. Hier wird nur eine Pflanzenart angebaut, was auf den ersten Blick für die Biene eine tolle Sache ist. Sie kann sich spezialisieren und an eine Blütenart gewöhnen. So kann sie in einem sehr kurzen Zeitraum mehr Nektar sammeln, als dies sonst möglich wäre.

Das Problem ist, dass dies nur innerhalb eines begrenzten Zeitfensters möglich ist. Ist das Feld abgeerntet, gibt es nur noch spärliche Alternativen, was für die Honigbiene bedeutet für den Rest des Jahres Hunger zu leiden.

Pestizide, also Giftstoffe, die zum Schutz der Pflanzen eingesetzt werden, gehören ebenfalls zu den Bienenkillern.

Zwar ist die Politik hier schon aktiv geworden, indem bestimmte Pestizide verboten wurden, nur bleibt die Frage, ob dies ausreicht. Vor allem, weil man jetzt wieder auf ältere Pestizide zurückgreift. Diese werden versprüht und setzen sich auf der Oberfläche der Pflanzen ab. So schaden schon die Berührungen mit Blüten oder Blättern und nicht nur das bloße Anknabbern der besprühten Pflanzen.

Auch stehen gentechnisch manipulierte Pflanzen im Verdacht, ihren Teil am Bienensterben beizutragen. Und auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Einsatz der Gentechnik in Nahrungsmitteln ist, werden wir uns dem kaum entziehen können. Denn solange es keine zuverlässigen und unabhängigen Langzeitstudien gibt, die eine Gefahr für uns Menschen und Bienen belegen, wird man in manchen Ländern gentechnisch manipulierte Pflanzen anbauen. Auch wir müssen also damit rechnen, dass diese Pflanzen in Zukunft auf unseren Äckern wachsen und Tellern landen.

Und dann gibt es noch elektromagnetische Wellen, die beispielsweise von Handy-Masten stammen und laut Forschungen ebenfalls einen Einfluss auf die Entwicklung der Bienen zu haben scheinen.

Doch auch bei der Biene selbst kann der Grund gesucht werden. Die mangelnde Anpassungsfähigkeit mancher Bienenarten führt dazu, dass der Klimawandel – der von uns Menschen mit verursacht und beschleunigt wird – zu einem ernsten Problem für die Bienenpopulation wird.

So haben beispielsweise Bienen, die sich im Laufe ihrer Entwicklung an kalte Bergregionen angepasst haben, durch den kontinuierlichen und schnellen Temperaturanstieg das Nachsehen. Sind sie nicht in der Lage sich schnell anzupassen, übernehmen besser angepasste Tiere ihren Lebensraum. Als Folge verschwindet die Biene aus diesem Gebiet.

Ein weiterer und überraschender Grund für das scheinbare Bienensterben ist ein nachlassendes Interesse an der Imkerei, sagte beispielsweise der Präsident der European Society for Bee Research, Robin Moritz in einem Interview. Zwar nimmt das Interesse an den Honigbienen hierzulande wieder zu, aber vor allem in Osteuropa hat die sich verändernde politische Landschaft zu einem nachlassenden Interesse am Imkern geführt. Grund hierfür ist, dass in der Vergangenheit die Honigproduktion durch den Staat unterstützt wurde. Nach dem Systemwechsel entfiel die Unterstützung und Imkern erscheint vielen wirtschaftlich nicht mehr so attraktiv.

 

Wozu führt das Bienensterben?

Auch wenn es, gerade in Deutschland, noch nicht so schlimm scheint, das Bienensterben kann auch für uns Menschen zu einer großen Bedrohung werden. Mit fatalen Folgen für das ökologische Gleichgewicht. So bestäuben Bienen etwa 170.000 der insgesamt 380.000 weltweit vorkommenden Pflanzen. Sie sind nunmal die Bestäuberinnen der Welt.

Rund ein Drittel der Pflanzen wie Äpfel, Beeren, Birnen, Zitronen, Kirschen, Orangen, oder Pflaumen werden von uns Menschen als Lebensmittel verwendet oder verarbeitet. Würden diese innerhalb kurzer Zeit wegfallen, könnten wir unsere Bevölkerung nicht mehr versorgen. Die Folge wäre, dass viele Menschen trotz ihrer Anpassungsfähigkeit, verhungern müssten.

Allerdings hätte das Verschwinden der Bienen härtere Konsequenzen für die Tierwelt. Denn so wie wir, ernähren sich auch viele Vögel, Käfer und Primaten von Pflanzen und Pflanzensamen, die wiederum auf die Bienen angewiesen sind. Als Folge käme es unweigerlich zu einem Artensterben.

 

Wird die Honigbiene aussterben?

Irgendwann wahrscheinlich. Artensterben ist nicht neu auf unserem Planeten und scheint eher die Regel als die Ausnahme.

Fragt man Professor Jürgen Tautz, ob die Bienen aussterben werden, sagt er dazu: »Ein Risiko besteht auf jeden Fall, so wie für jeden Organismus. Doch jeder Mensch kann noch etwas dazu beitragen, dass es erst gar nicht so weit kommt.«

Wir können und sollten aktiv werden, um das Bienensterben zu verhindern.

 

Was wir tun können, um das Aussterben der Bienen zu verhindern

Am wichtigsten scheint es, dass wir mehr Interesse an der Biene, ihrem Honig und ihrem wertvollen Bienenwachs entwickeln. Steigt die Anzahl der Imker wieder, steigt die Zahl der Bienen.

Wir können aber noch mehr tun:

  • Wir können so viele einheimische Blütenpflanzen wie nur möglich in unseren Gärten pflanzen und den Bienen und anderen Insekten ein Zuhause bieten.
  • Wir können neue und abwechslungsreiche Biotope anlegen, in denen sich Pflanzen und Insekten ungestört vermehren und entwickeln können.
  • Wir sollten mehr Insektenhotels, die man ganz einfach selbst bauen kann, in unseren Gärten und Balkonen aufhängen.
  • Und wir können wieder vermehrt mit dem Imkern anfangen. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Denn vor allem in der Stadt schmeckt der Honig besonders lecker, da es hier keine Monokultur, sondern eine Vielzahl an Blüten gibt, aus denen die Biennen Honig gewinnen.

Besonders ernst nehmen die Chinesen das Problem des Bienensterbens. Zwar sind hier gerade mal 10 Prozent der Bienenvölker betroffen, trotzdem unternehmen sie erste Versuche zur künstlichen Bestäubung, wie das arte Video sehr schön zeigt:

Ob die düstere Vision von Albert Einstein eintritt, der sagt: »Wenn die Biene einmal ausstirbt, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«, bleibt abzuwarten.

Ich für meinen Teil bin optimistisch: Zwar haben die Bienen ein ernstes Existenzproblem, an dem wir Menschen einen Großteil der Verantwortung tragen, aber wir scheinen bereit zu sein, uns für die Bienen einzusetzen.

Was wollt Ihr tun, um die Biene in Zukunft nicht nur auf der Bienenausstellung zu sehen? Habt Ihr schon ein Insekten- oder Bienenhotel aufgestellt, Blütenpflanzen im Garten oder auf dem Balkon gepflanzt?

 

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Bienenstich – garantiert kalorienfrei

Gepostet von am Jul 29, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

So ein Bienenstich ist ziemlich unangenehm. Gut zu wissen, was zu tun ist, wenn man doch mal gestochen wurde.

So ein Bienenstich ist ziemlich unangenehm. Gut zu wissen, was zu tun ist, wenn man doch mal gestochen wurde.

Schmerzhaft wurde ich gestern beim Barfußlaufen auf der Wiese daran erinnert, dass Mensch und Honigbiene im Sommer vermehrt aufeinandertreffen. Passend dazu dreht sich heute alles um den Bienenstich und das Bienengift.

Ihr erfahrt:

  • Weshalb Bienen stechen
  • Wieso der Bienenstachel eine ganz besondere Waffe ist
  • Wie ihr Bienenstiche vermeiden könnt
  • Wie das Bienengift wirkt
  • Was zu tun ist, wenn man von einer Biene gestochen wir

Warum Bienen stechen

Eigentlich sind Honigbienen friedlich und tun niemandem was. Allerdings haben sie eine wirksame und faszinierende Waffe: ihren Stachel. Und der kommt hin und wieder zum Einsatz.

Nur warum stechen Bienen zu, obwohl sie von Natur aus nicht aggressiv sind? Der Grund ist, dass auch Honigbienen Feinde haben. Manche Insekten wie Wespen haben es auf den Bienennachwuchs abgesehen. Andere, wie wir Menschen, auf ihren goldenen Schatz: den Honig.

Da ist es für das Überleben der Kolonie gut, wenn man im Notfall kämpfen kann, anstatt nur zu fliehen.

Da Bienen von selbst nicht den Kampf suchen, reicht es meist aus, wenn sie wild um einen potentiellen Feind herumsummen. Ich für meinen Teil ergreife dann sofort die Flucht, denn so ein Bienenstich hat für mich und die Biene selbst ernste Konsequenzen: Er ist schmerzhaft und für die Biene immer tödlich.

 

So funktioniert ein Bienenstachel. Er dringt ein und hakt sich, dank kleiner Widerhaken, fest.

Anschaulich erklärt das Modell auf der Bienenausstellung, wie so ein Bienenstich funktioniert: Der Stachel dringt ein und hakt sich, dank kleiner Widerhaken, fest.

Der Stachel der Biene – eine Waffe mit nachhaltiger Wirkung

Auch wenn es selten zu Stichen kommt, ist der Bienenstachel etwas Besonderes. Er hat sich, im Laufe der Evolution, aus dem Eiablageinstrument der Urbiene zu einer modernen Hochleistungswaffe entwickelt.

Im Vergleich zu den meisten Stacheln anderer Insekten hat der Bienenstachel Widerhaken. Beim Stich reißt er zusammen mit Muskeln und Giftblase aus der Biene heraus und bleibt in der Haut des Opfers stecken. Von hieraus treiben ihn die noch aktiven herausgerissenen Muskeln durch eigenständige Pumpbewegungen tief in das Gewebe des Gestochenen (das war ich).

Das die Biene da keine Motivation zum Zustechen hat, kann man gut nachvollziehen.

Allerdings hat Biene noch eine zusätzliche, unangenehme Überraschung parat:

Moleküle im Bienengift markieren den Gestochenen als Feind! Jetzt wissen andere Bienen, dass es sich um einen Gegner handelt und können ebenfalls gezielt angreifen.

Auf diese Art können Bienen einem Honigdieb auch dann noch weiterverfolgen, wenn er schon das Weite gesucht hat.

 

Wie man einen Bienenstich vermeidet

Stiche zu vermeiden ist einfach. Denn Bienen stechen nie ohne Grund! Und wenn sie dann doch zustechen, liegt es meist an unserem Verhalten oder an einem Missverständnis.

Am einfachsten ist es, sich nicht wie ein Angreifer zu verhalten. Aus Bienensicht bedeutet das: sich nicht hektisch und fuchtelnd zu bewegen oder wie in meinem Fall auf die Biene zu treten.

Wer sich also ruhig verhält und nicht provoziert, hat nichts von der Biene zu befürchten.

 

Die Wirkung des Bienengifts

Das Zusammenspiel zwischen Bienenstich und Bienengift ist interessant. Je Stich pumpt der Stachel etwa 0,1 mg des Giftcocktails unter die Haut des Opfers. Dabei handelt es sich um eine komplexe Mischung verschiedener Proteine und Moleküle.

So unangenehm, wie der Stich sein mag, für die meisten ist der Bienenstich harmlos und verursacht neben Schmerzen nur eine lokale Entzündung und Schwellung. Auch wenn das Gift dazu dient, Feinde zu töten oder in die Flucht zu schlagen, von uns Menschen wird es auch für medizinische Zwecke, beispielsweise zur Schmerzbehandlung von Gelenken, genutzt.

Ernst wird es dann, wenn man zu dem einem Prozent der Bevölkerung gehört, das allergisch auf Bienengift reagiert. Hier gilt es, auf den unwahrscheinlichen Fall eines Stiches, vorbereitet zu sein. Denn dieser eine Stich kann für Allergiker tödlich sein!

 

Was also tun, wenn man gestochen wurde?

In den meisten Fällen treten nach einem Bienenstich nur Entzündungen und Schwellungen an der Einstichstelle auf und sind einfach zu behandeln:

  • Entfernt den Stachel durch seitliches Wegwischen mit dem Fingernagel (NICHT mit der Pinzette oder zwei Fingern greifen. Das würde zu einer schnelleren Entleerung der Giftblase führen).
  • Die Einstichstelle gut kühlen (da reicht Eis oder ein Kühlakku).
  • Etwas ausruhen und den betroffenen Körperteil ruhigstellen.
  • Treten größere Schwellungen auf oder lassen die Schmerzen nicht nach, unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch wenn es zu Verfärbungen kommt.
  • Bei Stichen im Bereich der Augen oder Mund den Notarzt rufen und sofort kühlen bzw. ausspülen.
  • Ist man Allergiker (um das herauszufinden, kann man einen Allergietest beim Arzt machen) unbedingt ein Gegenmittel mitführen und an die Anweisungen des Arztes halten.

Wen ihr diese Verhaltensweisen beachtet, kann eigentlich kaum noch etwas passieren. Und wenn ihr doch mal von einer Biene gestochen werdet, dann bewahrt Ruhe und haltet euch an die obigen Tipps.

Ich für meinen Teil habe daraus gelernt etwas mehr darauf zu achten, wo ich hintrete. Damit hat sich der Stich für die Bienen wohl ebenfalls gelohnt. Denn im Laufe des Sommers werde ich mehr darauf achten, wo ich gerade hintrete, was anderen Bienen das Leben retten dürfte.

So überleben mehr Bienen und ich kann bei einem Bienenstich wieder an den Bäcker um die Ecke denken.

 

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Platz 3 für die Honigbiene

Gepostet von am Jul 15, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Bienenstock mitten im Einkaufscenter. Das findet man nur auf der Bienenausstellung

Bienenstock mitten im Einkaufscenter. Das findet man nur auf der Bienenausstellung

Bei der Wahl des beliebtesten Gartentieres des Jahres landet die Honigbiene auf Platz 3. Eine Spitzenleistung bedenkt man, wie klein die Biene ist.

Mitte März hatte die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit Vivara, per Internet und Postkarte zur Abstimmung aufgerufen. Auf Platz 1 landet mit klarem Vorsprung die Amsel.

Professor Peter Berthold, Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung, schätzt die Wahl der Amsel als Gartentier des Jahres als repräsentativ ein, denn:

„Diese in Deutschland häufigste Vogelart kennt fast jedermann, zumal die sehr gut an das Leben mit dem Menschen angepassten Tiere bis in das Innerste unserer Großstädte vorgedrungen sind.“

Auf Platz zwei landete ein weiterer Flieger: der Stieglitz.

Neben der Honigbiene, Amsel und Stieglitz standen noch weitere Tiere zur Auswahl: Der Admiral-Falter, der wie die Honigbiene Blüten bestäubt, die Gartenspitzmaus und der Steinmarder.

Hier die Anzahl der Stimmen, die jeder Kandidat erhalten hat:

  1. Amsel 572 Stimmen
  2. Stieglitz 361 Stimmen
  3. Honigbiene 317 Stimmen
  4. Gartenspitzmaus 203 Stimmen
  5. Admiral 183 Stimmen
  6. Steinmarder 129 Stimmen

Nach der Abstimmung wurden die 10 Gewinner ausgelost.

Welches der sechs Tiere ist Euer Favorit, oder gibt es noch ein Tier, das noch nicht genannt ist?

Wollt Ihr mehr über die Honigbiene erfahren? Dann schaut auch mal auf der Seite über die Bienen vorbei oder besucht die Bienenausstellung.

 

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Wie der Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greift

Gepostet von am Jul 8, 2013 in Aktuelles, Biene, Imker | Keine Kommentare

Diesmal greife ich eine Meldung von Dagmar Breschar vom Naturschutzbund in Österreich auf. Sie schreibt nicht nur darüber, warum die Honigbienen für uns so wichtig sind, sondern auch mit welchen Problemen Honigbienen zu kämpfen haben und wie der Naturschutzbund mit seinen Kooperationen den Bienen unter die Flügel greift:

 

Den Bienen geht es schlecht – ein Warnsignal der Natur: Denn mit ihnen ist die gesamte Vielfalt der Pflanzen gefährdet. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern sorgen durch ihre Bestäubungstätigkeit dafür, dass aus Blüten Früchte werden und wir genug zu essen haben. Denn 75 % unserer Nahrungs- mittel stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit dieser “Arbeit” der Bienen. Sterben die Bienen, so stirbt auf lange Sicht auch der Mensch. Deshalb wollen Hofer und Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greifen und starten lokale Bienenschutzprojekte in ganz Österreich.

Ein Blick in die Zeitung genügt: Bienen bewegen! Besonders die Honigbiene ist mit ihrem sprichwörtlichen Fleiß zum Sympathieträger und Symboltier für eine intakte Natur geworden. Doch genau die kommt uns abhanden. Und mit ihr die Bienen!

Vor allem Europa und Nordamerika werden in den letzten Jahren von einem massiven Bienensterben heimgesucht. Damit wird aber nicht nur das Lebensmittel Honig knapp. Die  690 heimischen Bienenarten übernehmen die Bestäubung von Abermillionen von Blüten – an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Und sichern damit das Überleben von Wild- und Kulturpflanzen und letztendlich unsere Nahrungsgrundlage.

Doch seit Jahren haben die Bienenvölker mit massiven Problemen zu kämpfen. Vom weltweiten Bienensterben betroffen sind aber nicht nur die Honigbienen, sondern auch ihre „wilden“ Verwandten. Die Gründe dafür sind genauso so vielfältig wie heiß diskutiert. Vor allem Parasiten, Pestizide und ein verändertes Landschaftsbild und damit fehlende Nistplätze und Nahrung setzen den Bienen zu.

Hier sieht der Naturschutzbund dringenden Handlungsbedarf: „Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken. Die Landbewirtschaftung muss wieder naturnäher werden“, ist Johann Neumayer, Bienenexperte des Naturschutzbundes überzeugt. Neben den Honigbienen sind es gerade Wildbienen und andere Insekten wie die Schwebfliegen oder Käfer, die sehr effiziente Bestäuber sind. Sie nisten in Hecken und Totholz, an Waldrändern oder auch im Boden. Diese naturnahen Räume müssen wir erhalten, in ihrer Qualität verbessern oder sie neu anlegen.

Der Naturschutzbund setzt in seiner Kooperation mit Hofer daher unterschiedlichste Pilotprojekte zum Schutz der kleinen Insekten und ihrer Lebensräume um: „Entscheidend für den Erfolg aller Maßnahmen ist es, diese gemeinsam mit den Landnutzern umzusetzen!“ ist Naturschutzbund-Präsident Roman Türk überzeugt.

| naturschutzbund | und Hofer greifen den Bienen unter die Flügel

Hofer hat die Bedeutung einer intakten Natur für die Menschen erkannt. Deshalb wurde ein Bienenschutzfonds eingerichtet, mit dessen Hilfe lokale Projekte für Sandbienen, Hummeln,  Honigbienen & Co vom Naturschutzbund und seinen Partnern umgesetzt werden können.  Die Palette der Maßnahmen ist breit: Das Schaffen und Verbessern der Lebensräume etwa durch die Anlage von Blühstreifen, die Pflege von Trockenrasen und die Erhaltung alter Obstbäume gehört genauso dazu wie das Bauen und Aufstellen von Nisthilfen. Die Projekte sollen zeigen, was zum Schutz der Bienen und ihrer wilden Verwandten möglich ist und zum Nachahmen anregen. Die ersten davon starten schon im Frühsommer.

Ganz entscheidend ist auch, die Menschen zu informieren und zum selber Aktivwerden anzuregen. „Hier ist Hofer mit seiner Marktstellung und seiner unglaublichen Reichweite ein perfekter Partner“, freut sich Roman Türk.

 

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Bienenschutz und der Kooperation findet Ihr auf der Projektseite.

 

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Umstrittenes EU Pestizid-Verbot zum Schutz der Bienen

Gepostet von am Jul 4, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Das umstrittenes EU Pestizid-Verbot zum Schutz der Bienen ist umstritten.

Dabei können Giftstoffe nicht gut sein. Weder für Menschen, noch für Tiere, noch für Insekten. Schon deshalb scheint die Idee der Europäischen Union, Honigbienen mit einem zweijährigen Teilverbot für Chemikalien zu schützen, ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur, ist ein Teilverbot von Pestiziden tatsächlich die beste Entscheidung? Was auf den ersten Blick wie ein Vorteil zum Schutz der Honigbienen aussieht, kann auch trügen. Und genau aus diesem Grund ist in Fachkreisen, der Nutzen des Verbots und Gefahren für Bienen durch Neonikotinoide umstritten.

Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde am Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, ist nicht überzeugt, wenn er sagt:

„Aus meiner Sicht ist das Verbot eine überzogene Reaktion“.

Quelle: MünsterscheZeitung.de

Ein durchaus berechtigter Einwand, denn die moderne Landwirtschaft, die zur Versorgung der Bevölkerung notwendig ist, ist ganz ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kaum denkbar. Es sind gerade die betroffenen neonikotinoidhaltigen Beizmittel, die einen entscheidenden Fortschritt im Vergleich zu früheren Pflanzenschutzmittel darstellen.

Wurden früher die ganzen Pflanzen in eine Giftwolke eingehüllt um sie zu schützen, beschränkt sich der Einsatz von neonikotinoidhaltigen Beizmitteln auf das Saatgut. Der Vorteil: Kommen Tiere oder Insekten mit der Pflanze in Kontakt, bedeutet dies nicht automatisch eine Vergiftung.

Dies sieht Frau Birgit Sonnenschein vom Bochumer Verein Ruhrstadt-Imker ähnlich, wenn sie in der MünsterscheZeitung.de sagt: „Ich habe Sorge, dass durch das Bespritzen der Blüte, dass ab Dezember verstärkt zum Einsatz kommen wird, der Pollen und Nektar der Blüte kontaminiert wird“.

Bei aller Uneinigkeit und Kritik an der Entscheidung Brüssels muss berücksichtigt werden, dass das Verbot zustande gekommen ist, nachdem eine Studie der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit zu dem Ergebnis kam, dass Neonikotinoide ein  „hohes, akutes Risiko“ für Bienen darstellt.

Auch wenn es in Deutschland zu wenigen Schäden durch Pflanzenschutzmittel kommt, scheint im Zweifel ein Verbot ein Schritt in die richtige Richtung, zumal auch glaubwürdige Organisationen, wie Greenpeace das Verbot von gefährlichen Pestiziden fordern.

Bis eine für die Bienen und Menschen sichere Alternative gefunden wurde, halte ich ein Verbot für richtig. Und um das Argument vorwegzunehmen: Ob diese in dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen liegen sollte, ist aus meiner Sicht ebenfalls fraglich.

Wie seht Ihr das?

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Stress schadet den Bienen. Vom kurzen Leben der Honigbienen.

Gepostet von am Jun 26, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Bär beim Plündern verursacht Stress

Bär beim Plündern verursacht Stress

Das Stress krank macht, dass wissen wir. Aber wie wirkt sich Stress auf die Honigbienen aus? Sind sie davon auch so betroffen wie wir Menschen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass Honigbienen vor allem im Sommer ziemlich gestresste Insekten sind. In dieser Zeit fliegen Bienen schnurstracks von einer Blüte zu nächsten, sammeln Nektar und Pollen, liefern diesen im Bienenstock ab und machen sich gleich wieder auf den Weg.

Und das stresst die Honigbienen tatsächlich, weiß der Hobby-Imker Jürgen Wenzler:

„Eine Sommerbiene lebt nur rund zwei Monate. Eine Winterbiene kann bis zu acht Monate alt werden“, sagt der Bienenexperte. Da merke man richtig, wie schädlich Stress sei.
Quelle: www.suedkurier.de

 

Doch er macht noch auf andere Punkte im stressreichen Leben der Bienen aufmerksam:

In ihrem kurzen Leben dreht sich nicht immer alles nur um das Sammeln von Nektar oder dem Bestäuben von Blüten. Manchmal plündern Bienen auch die Futtervorräte anderer Völker. In vielen Fällen müssen sie auch weite Strecken, auf der Suche nach Vorräten, zurücklegen. Und auch dass verursacht Stress.

 

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Bienen in der Stadt. Ein neuer Trend?

Gepostet von am Jun 11, 2013 in Aktuelles, Biene, Imker | Keine Kommentare

Urban Imkering scheint voll im Trend. Hier ein Imker mit Schutzkleidung auf der Bienenausstellung. Für Besucher absolut risikofrei ...

Urban Imkering scheint voll im Trend. Hier ein Imker mit Schutzkleidung auf der Bienenausstellung. Für Besucher absolut risikofrei …

Urban Imkern als Hobby setzt sich jetzt auch bei Bankern durch …

Das Interesse an Honigbienen nimmt weiter zu. Wir von der Bienenausstellung finden das gut, denn so nimmt das Wissen über dieses kleine friedfertige Insekt zu, das für uns Menschen und unsere Umwelt von so existenzieller Bedeutung ist.

Wie stark der aktuelle Trend tatsächlichist, will ich Euch gleich an zwei Beispielen aus dem Bankensektor zeigen:

Urban Imkering in Ludwigsburg

Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet über Urban Imkering, einen neuen Trend, dem jetzt auch die Kreissparkasse folg. »„Urban Imkering“ ist ein Trend, der aus Metropolen wie Paris, New York und Berlin nun auch den Landkreis erreicht.«

Besonders nachahmenswert am Beispiel der Kreissparkasse Ludwigsburg: Es werden gleich fünf Mitarbeiter der Bank geschult und es wurden bereits 30.000 Euro in Räume und Gerätschaften für die Honigbienen investiert.

Imker Gerd Molter hat recht, wenn er sich wünscht: »Andere Firmen könnten diese Idee aufgreifen.«

Der Fall der GLS-Bank aus Bochum

Doch es gibt noch einen weiteren Fall, den ich mindestens für genauso interessant halte:

Hier investierte die GLS-Bank in 75.000 neue sechsbeinige Kolleginnen im gestreiften Business-Kostüm. Die Banker bieten gleich drei Bienenvölkern auf ihrer Dachterrasse und im Garten ein neues Zuhause.

Sicherlich nicht ganz uneigennützig, denn rechnen können die Banker aus Bochum zweifellos. Sie wissen, dass die fleisigen Honigbienen ihren fairen Beitrag leisten werden:

»Sie schlürfen süßen Nektar und leisten ganz nebenbei einen enormen Beitrag für unser Ökosystem – und die Volkswirtschaft. Denn durch Bestäubung von allerlei Blüten sorgen Bienen für die Samenbildung der Obstgewächse und vieler weiterer Pflanzen. Die Wirtschaftsleistung der Honigbiene beträgt weltweit rund 150 Milliarden Euro.«
Quelle: GLS Bank-Blog

Ich bin mir ziemlich sicher, dass in Kürze noch mehr Firmen diesen Beispielen folgen werden. Das hätte nicht nur Vorteile für die Honigbienen, sondern auch für uns Menschen.

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Mehr Imker, mehr Bienenstöcke, mehr Honig, mehr …

Gepostet von am Jun 3, 2013 in Allgemein, Biene, Imker | Keine Kommentare

Bienenstock mitten im Einkaufscenter. Das findet man nur auf der Bienenausstellung

Bienenstock mitten im Einkaufscenter. Das findet man nur auf der Bienenausstellung

Mit mehr Imkern zu mehr Bienen

Heute bin ich bei meiner Bienen-Recherche auf einen interessanten Artikel der Main Post gestoßen. Wenn wir mehr Menschen vom Imkern begeistern, gäbe es mehr Bienenstöcke und Honigbienen. Das wäre nicht nur für uns Honigfreunde von Vorteil, sondern auch für die Natur, denn die Honigbiene ist der wichtigste Bestäuber für Blütenpflanzen. Ohne sie, sähen unsere Supermärkte leer aus.

„14 neue Imker wird es geben, wenn der jetzt laufende Kurs „Probeimkern“, veranstaltet vom Imkerverein Bad Königshofen und Umgebung, beendet ist.“

Quelle: Main Post, Regina Vossenkaul

 

Das zentrale Ziel des Vereins ist es, Wissen weiterzugeben. Interessierte sollen für das Imkern begeistert und die Zahl der Bienenstöcke erhöht werden. Gewinner sind Menschen und Bienen.

Ich halte dieses Projekt für ein gutes Beispiel, wie der Mensch den Schutz der Honigbiene unterstützen kann. Da bleibt nur zu hoffen, dass das Modell viele Nachahmer findet und andere Vereine dem Beispiel folgen.

Ein weiterer Vorteil, mit dem der Verein den neuen Imkern ihren Start versüßt:

„Jeder Teilnehmer kann nach dem Kurs ein Bienenvolk mit nach Hause nehmen und damit seine Imkerei begründen.“

Quelle: Main Post

Wir von der Bienenausstellung sagen: Tolle Idee und weiter so!

Ist Dein Verein auch so engagiert? Wenn ja, schreibe und berichte uns davon. Welche Erfahrungen konntet Ihr mit solchen oder ähnlichen Projekten sammeln?

 

Was Dich vielleicht auch interessiert:

 

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Wetterfühlige Honigbienen – Kälte und Nässe sorgt für weniger Honig

Gepostet von am Mai 29, 2013 in Allgemein, Honig | Keine Kommentare

Eigentlich wollte ich am Wochenende raus in die Natur. Leider hat mir das Wetter, wie so oft in diesem Jahr, einen Strich durch die Wochenendplanung gemacht. Anstelle strahlenden Sonnenscheins kaltes Regenwetter. Und was macht man in so einem Fall? Man macht es wie die Honigbienen und bleibt zuhause im Warmen.

Einen kleinen Unterschied gibt es dann doch zwischen mir und den Honigbienen. Wenn ich zuhause bleibe, dann betrifft das nur mich. Ok, die Stromrechnung steigt, weil ich blogge und mein Rechner den ganzen Tag läuft. Nur das ist nichts im Vergleich zu dem, was geschieht, wenn die Bienen zuhause bleiben.

Laut NWZ- Göppinger Kreisnachrichten bereitet das kalte und nasse Maiwetter nicht nur den Landwirten, sondern vor allem den Imkern Sorgen. Es gibt keinen Honig, weil es den Bienen zu kalt ist.

Rein interessehalber habe ich für euch eine Grafik herausgesucht, die zeigt, wie warm oder kalt ein durchschnittlicher Mai bei uns ist:

Temperaturreihe Deutschland, Abweichung

Das erschreckende Ergebnis. In diesem Jahr hat die Temperatur alle Rekorde gebrochen. Nur leider in die falsche Richtung. Genau aus diesem Grund gibt es kaum Honig. Den Bienen ist es einfach viel zu kalt und nass.

Es gibt aber noch einen Grund, warum es weniger Honig geben wird:

Die Bienen werden den Nektar, den sie bisher gesammelt haben für die Fütterung ihres eigenen Nachwuchses brauchen. Denn trotz des kalten Maiwetters legt die Königin weiterhin ihre Eier und denkt wahrscheinlich gar nicht daran ihren Honig mit uns zu teilen.

Wir hier von der Bienenausstellung wünschen uns auf jeden Fall eines: viel Sonne, mildere Temperaturen und gutes Bienenflugwetter.

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