Aktuelles

Platz 3 für die Honigbiene

Gepostet von am Jul 15, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Bei der Wahl des beliebtesten Gartentieres des Jahres landet die Honigbiene auf Platz 3. Eine Spitzenleistung bedenkt man, wie klein die Biene ist. Mitte März hatte die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit Vivara, per Internet und Postkarte zur Abstimmung aufgerufen. Auf Platz 1 landet mit klarem Vorsprung die Amsel. Professor Peter Berthold, Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung, schätzt die Wahl der Amsel als Gartentier des Jahres als repräsentativ ein, denn: „Diese in Deutschland häufigste Vogelart kennt fast jedermann, zumal die sehr gut an das Leben mit dem Menschen angepassten Tiere bis in das Innerste unserer Großstädte vorgedrungen sind.“ Auf Platz zwei landete ein weiterer Flieger: der Stieglitz. Neben der Honigbiene, Amsel und Stieglitz standen noch weitere Tiere zur Auswahl: Der Admiral-Falter, der wie die Honigbiene Blüten bestäubt, die Gartenspitzmaus und der Steinmarder. Hier die Anzahl der Stimmen, die jeder Kandidat erhalten hat: Amsel 572 Stimmen Stieglitz 361 Stimmen Honigbiene 317 Stimmen Gartenspitzmaus 203 Stimmen Admiral 183 Stimmen Steinmarder 129 Stimmen Nach der Abstimmung wurden die 10 Gewinner ausgelost. Welches der sechs Tiere ist Euer Favorit, oder gibt es noch ein Tier, das noch nicht genannt ist? Wollt Ihr mehr über die Honigbiene erfahren? Dann schaut auch mal auf der Seite über die Bienen vorbei oder besucht die Bienenausstellung.  ...

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Wie der Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greift

Gepostet von am Jul 8, 2013 in Aktuelles, Biene, Imker | Keine Kommentare

Diesmal greife ich eine Meldung von Dagmar Breschar vom Naturschutzbund in Österreich auf. Sie schreibt nicht nur darüber, warum die Honigbienen für uns so wichtig sind, sondern auch mit welchen Problemen Honigbienen zu kämpfen haben und wie der Naturschutzbund mit seinen Kooperationen den Bienen unter die Flügel greift:   Den Bienen geht es schlecht – ein Warnsignal der Natur: Denn mit ihnen ist die gesamte Vielfalt der Pflanzen gefährdet. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern sorgen durch ihre Bestäubungstätigkeit dafür, dass aus Blüten Früchte werden und wir genug zu essen haben. Denn 75 % unserer Nahrungs- mittel stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit dieser “Arbeit” der Bienen. Sterben die Bienen, so stirbt auf lange Sicht auch der Mensch. Deshalb wollen Hofer und Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greifen und starten lokale Bienenschutzprojekte in ganz Österreich. Ein Blick in die Zeitung genügt: Bienen bewegen! Besonders die Honigbiene ist mit ihrem sprichwörtlichen Fleiß zum Sympathieträger und Symboltier für eine intakte Natur geworden. Doch genau die kommt uns abhanden. Und mit ihr die Bienen! Vor allem Europa und Nordamerika werden in den letzten Jahren von einem massiven Bienensterben heimgesucht. Damit wird aber nicht nur das Lebensmittel Honig knapp. Die  690 heimischen Bienenarten übernehmen die Bestäubung von Abermillionen von Blüten – an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Und sichern damit das Überleben von Wild- und Kulturpflanzen und letztendlich unsere Nahrungsgrundlage. Doch seit Jahren haben die Bienenvölker mit massiven Problemen zu kämpfen. Vom weltweiten Bienensterben betroffen sind aber nicht nur die Honigbienen, sondern auch ihre „wilden“ Verwandten. Die Gründe dafür sind genauso so vielfältig wie heiß diskutiert. Vor allem Parasiten, Pestizide und ein verändertes Landschaftsbild und damit fehlende Nistplätze und Nahrung setzen den Bienen zu. Hier sieht der Naturschutzbund dringenden Handlungsbedarf: „Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken. Die Landbewirtschaftung muss wieder naturnäher werden“, ist Johann Neumayer, Bienenexperte des Naturschutzbundes überzeugt. Neben den Honigbienen sind es gerade Wildbienen und andere Insekten wie die Schwebfliegen oder Käfer, die sehr effiziente Bestäuber sind. Sie nisten in Hecken und Totholz, an Waldrändern oder auch im Boden. Diese naturnahen Räume müssen wir erhalten, in ihrer Qualität verbessern oder sie neu anlegen. Der Naturschutzbund setzt in seiner Kooperation mit Hofer daher unterschiedlichste Pilotprojekte zum Schutz der kleinen Insekten und ihrer Lebensräume um: „Entscheidend für den Erfolg aller Maßnahmen ist es, diese gemeinsam mit den Landnutzern umzusetzen!“ ist Naturschutzbund-Präsident Roman Türk überzeugt. | naturschutzbund | und Hofer greifen den Bienen unter die Flügel Hofer hat die Bedeutung einer intakten Natur für die Menschen erkannt. Deshalb wurde ein Bienenschutzfonds eingerichtet, mit dessen Hilfe lokale Projekte für Sandbienen, Hummeln,  Honigbienen & Co vom Naturschutzbund und seinen Partnern umgesetzt werden können.  Die Palette der Maßnahmen ist breit: Das Schaffen und Verbessern der Lebensräume etwa durch die Anlage von Blühstreifen, die Pflege von Trockenrasen und die Erhaltung alter Obstbäume gehört genauso dazu wie das Bauen und Aufstellen von Nisthilfen. Die Projekte sollen zeigen, was zum Schutz der Bienen und ihrer wilden Verwandten möglich ist und zum Nachahmen anregen. Die ersten davon starten schon im Frühsommer. Ganz entscheidend ist auch, die Menschen zu informieren und zum selber Aktivwerden anzuregen. „Hier ist Hofer mit seiner Marktstellung und seiner unglaublichen Reichweite ein perfekter Partner“, freut sich Roman Türk.   Weitere Informationen und Tipps zum Thema Bienenschutz und der Kooperation findet Ihr auf der Projektseite.  ...

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Umstrittenes EU Pestizid-Verbot zum Schutz der Bienen

Gepostet von am Jul 4, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Das umstrittenes EU Pestizid-Verbot zum Schutz der Bienen ist umstritten. Dabei können Giftstoffe nicht gut sein. Weder für Menschen, noch für Tiere, noch für Insekten. Schon deshalb scheint die Idee der Europäischen Union, Honigbienen mit einem zweijährigen Teilverbot für Chemikalien zu schützen, ein Schritt in die richtige Richtung. Nur, ist ein Teilverbot von Pestiziden tatsächlich die beste Entscheidung? Was auf den ersten Blick wie ein Vorteil zum Schutz der Honigbienen aussieht, kann auch trügen. Und genau aus diesem Grund ist in Fachkreisen, der Nutzen des Verbots und Gefahren für Bienen durch Neonikotinoide umstritten. Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde am Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, ist nicht überzeugt, wenn er sagt: „Aus meiner Sicht ist das Verbot eine überzogene Reaktion“. Quelle: MünsterscheZeitung.de Ein durchaus berechtigter Einwand, denn die moderne Landwirtschaft, die zur Versorgung der Bevölkerung notwendig ist, ist ganz ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kaum denkbar. Es sind gerade die betroffenen neonikotinoidhaltigen Beizmittel, die einen entscheidenden Fortschritt im Vergleich zu früheren Pflanzenschutzmittel darstellen. Wurden früher die ganzen Pflanzen in eine Giftwolke eingehüllt um sie zu schützen, beschränkt sich der Einsatz von neonikotinoidhaltigen Beizmitteln auf das Saatgut. Der Vorteil: Kommen Tiere oder Insekten mit der Pflanze in Kontakt, bedeutet dies nicht automatisch eine Vergiftung. Dies sieht Frau Birgit Sonnenschein vom Bochumer Verein Ruhrstadt-Imker ähnlich, wenn sie in der MünsterscheZeitung.de sagt: „Ich habe Sorge, dass durch das Bespritzen der Blüte, dass ab Dezember verstärkt zum Einsatz kommen wird, der Pollen und Nektar der Blüte kontaminiert wird“. Bei aller Uneinigkeit und Kritik an der Entscheidung Brüssels muss berücksichtigt werden, dass das Verbot zustande gekommen ist, nachdem eine Studie der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit zu dem Ergebnis kam, dass Neonikotinoide ein  „hohes, akutes Risiko“ für Bienen darstellt. Auch wenn es in Deutschland zu wenigen Schäden durch Pflanzenschutzmittel kommt, scheint im Zweifel ein Verbot ein Schritt in die richtige Richtung, zumal auch glaubwürdige Organisationen, wie Greenpeace das Verbot von gefährlichen Pestiziden fordern. Bis eine für die Bienen und Menschen sichere Alternative gefunden wurde, halte ich ein Verbot für richtig. Und um das Argument vorwegzunehmen: Ob diese in dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen liegen sollte, ist aus meiner Sicht ebenfalls fraglich. Wie seht Ihr das?...

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Bienen in der Stadt. Ein neuer Trend?

Gepostet von am Jun 11, 2013 in Aktuelles, Biene, Imker | Keine Kommentare

Urban Imkern als Hobby setzt sich jetzt auch bei Bankern durch … Das Interesse an Honigbienen nimmt weiter zu. Wir von der Bienenausstellung finden das gut, denn so nimmt das Wissen über dieses kleine friedfertige Insekt zu, das für uns Menschen und unsere Umwelt von so existenzieller Bedeutung ist. Wie stark der aktuelle Trend tatsächlichist, will ich Euch gleich an zwei Beispielen aus dem Bankensektor zeigen: Urban Imkering in Ludwigsburg Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet über Urban Imkering, einen neuen Trend, dem jetzt auch die Kreissparkasse folg. »„Urban Imkering“ ist ein Trend, der aus Metropolen wie Paris, New York und Berlin nun auch den Landkreis erreicht.« Besonders nachahmenswert am Beispiel der Kreissparkasse Ludwigsburg: Es werden gleich fünf Mitarbeiter der Bank geschult und es wurden bereits 30.000 Euro in Räume und Gerätschaften für die Honigbienen investiert. Imker Gerd Molter hat recht, wenn er sich wünscht: »Andere Firmen könnten diese Idee aufgreifen.« Der Fall der GLS-Bank aus Bochum Doch es gibt noch einen weiteren Fall, den ich mindestens für genauso interessant halte: Hier investierte die GLS-Bank in 75.000 neue sechsbeinige Kolleginnen im gestreiften Business-Kostüm. Die Banker bieten gleich drei Bienenvölkern auf ihrer Dachterrasse und im Garten ein neues Zuhause. Sicherlich nicht ganz uneigennützig, denn rechnen können die Banker aus Bochum zweifellos. Sie wissen, dass die fleisigen Honigbienen ihren fairen Beitrag leisten werden: »Sie schlürfen süßen Nektar und leisten ganz nebenbei einen enormen Beitrag für unser Ökosystem – und die Volkswirtschaft. Denn durch Bestäubung von allerlei Blüten sorgen Bienen für die Samenbildung der Obstgewächse und vieler weiterer Pflanzen. Die Wirtschaftsleistung der Honigbiene beträgt weltweit rund 150 Milliarden Euro.« Quelle: GLS Bank-Blog Ich bin mir ziemlich sicher, dass in Kürze noch mehr Firmen diesen Beispielen folgen werden. Das hätte nicht nur Vorteile für die Honigbienen, sondern auch für uns Menschen....

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Bienen-App für Honigland Deutschland – fast jeder isst regelmäßig Honig

Gepostet von am Mai 23, 2013 in Aktuelles, Biene, Honig | Keine Kommentare

Jedes Jahr essen wir rund 85.000 Tonnen Honig. Damit liegt Deutschland an der Spitze der Honigverbraucher. Eine Menge, wenn man bedenkt, dass ein Bienenstock jedes Jahr nur 20 bis 30 Kilogramm Honig produziert. Eine Umfrage des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigt jetzt, welche Bedeutung die Honigbiene für uns Verbraucher hat. Zwei Drittel der Deutschen essen regelmäßig Honig und sind davon überzeugt, dass die Honigbienen für die Artenvielfalt eine entscheidende Rolle spielen. Und damit haben sie recht! Ohne die Honigbiene und ihren Beitrag beim Bestäuben der Blütenpflanzen wären viele Arten auf unserem Planeten vom Aussterben bedroht. Grund genug für das Ministerium eine Bienen-App für Smartphones zu veröffentlichen, mit der Sie für den Schutz der Bienenvölker werben. Ihr wollt mehr über die Honigbiene erfahren? Dann schaut auch mal hier vorbei: Bieneninformationen...

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Bienenstöcke gestohlen – Diebe haben es auf Bienenvölker abgesehen.

Gepostet von am Mai 21, 2013 in Aktuelles, Allgemein | Keine Kommentare

Diebe haben es auf Bienenvölker abgesehen. Laut der Rheinischen Post vom 18. Mai 2013, haben es Diebe auf die Bienenstöcke abgesehen. Besonders interessant: Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftskammer  vermutet, dass Imker hinter dem Raub stecken. Grund hierfür ist, dass der Klau von ganzen Bienenvölkern weitaus günstiger ist, als sie zu züchten oder zu kaufen.    ...

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