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Der Bienenwolf: ein eleganter Jäger

Gepostet von am Aug 21, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Der Bienenwolf: ein eleganter Jäger mitten in Deutschland Warum haben Bienen einen Giftstachel? Weil auch Bienen Feinde haben. Und um einen, für Honigbienen besonders gefährlichen Jäger, geht es heute: den Bienenwolf. Eine elegante Wespe, der die Honigbiene, trotz ihres Stachels, kaum etwas entgegenzusetzen hat. Ganz anders als für die Honigbiene ist der Bienenwolf für uns Menschen harmlos und setzt seinen Stachel nur dazu ein, Honigbienen zum Füttern der Larven zu töten. Dabei jagen ausschließlich die Weibchen, die mit knapp zwei Zentimetern doppelt so groß werden wie die Männchen. Hier ein Video über Bienenwölfe im alten botanischen Garten der Universität Göttingen: Die Aufnahme zeigt den Bienenwolf beim Graben und ganz zum Schluss beim Erlegen einer Honigbiene. Mich persönlich fasziniert dieser schlanke Jäger, der wie die Honigbiene, ebenfalls bedroht ist. Gibt es weniger Bienen, dann verschwindet auch der Bienenwölfe aus unseren Städten und Gärten.  ...

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Bienensterben: was geschieht, wenn die Bienen verschwinden?

Gepostet von am Aug 15, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Was passiert mit uns Menschen, wenn die Bienen sterben? Sehen wir die Honigbienen, diese kleinen fleißigen nektarsammelnden Insekten in unseren Gärten, bald nur noch auf der Bienenausstellung?   Schon Albert Einstein hat prophezeit: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Ob es tatsächlich so kommen würde, wie Einstein behauptet, ist von vielen Faktoren abhängig. Tatsächlich wissen wir, dass eine Welt ohne Bienen deutlich an Farbe verlieren würde. Doch woran liegt es, dass die Bienen verschwinden? Und noch wichtiger: Was können wir gegen das Bienensterben tun? Darum geht es heute. Und wie üblich würde ich mich freuen, wenn Ihr diesen Artikel mir Euren Freunden teilt, diskutiert und kommentiert.   Welchen Einfluss haben wir Menschen auf das Bienensterben Die Antwort: Wir spielen eine zentrale Rolle an der existenzbedrohenden Situation der Honigbienen. Knapp dreißig Prozent aller Bienenvölker sterben. Normal sind zehn Prozent. Zwar scheint es den Bienen in Deutschland noch recht gut zu gehen, aber vor allem die Älteren unter uns dürfte die Veränderung in unseren Gärten aufgefallen sein. Gab es in meiner Kindheit noch viele Honigbienen, die von Blüte zu Blüte summten, beobachte ich in den letzten Jahren, dass die Bienen zunehmend aus meinem Garten verschwinden. Da wundert es nicht, dass sich nach Angaben des Deutschen Imkerbundes allein in Deutschland die Zahl der Bienenvölker seit 1952 von 2,5 Millionen auf heute 1,4 Millionen halbiert hat. Dabei sind die Gründe für das Bienensterben recht vielfältig und nicht immer in der Verschmutzung der Natur durch uns Menschen zu finden. Leider sind wir in allen Fällen daran beteiligt: Parasiten und Krankheiten sind die dringendsten Probleme, mit dem sich Imker konfrontiert sehen. Vor allem die Varroamilbe, die Bienen aussaugt und Vieren überträgt, hat sich zu einem echten Bienenkiller entwickelt. Grund genug, warum wir Euch die Vorroamilbe auch auf der Bienenausstellung anhand von Modellen vorstellen. Allerdings sind Imker dem Befall durch die Milbe nicht ganz schutzlos ausgesetzt. Durch eine regelmäßige Behandlung können sie ihre Bienen schützen. Andererseits gibt es noch einen Trick, mit dem Bienen ihr eigenes Volk vor Krankheiten schützen. Bienen, die von Krankheiten befallen sind, verlieren die Orientierung und kommen nicht ins Nest zurück. So kann das eigene Volk nicht infiziert oder gefährdet werden. Leider ist es im Falle von Milben und Vieren oft schon zu spät ist. Ein weiteres Problem sind die landwirtschaftlichen Monokulturen. Hier wird nur eine Pflanzenart angebaut, was auf den ersten Blick für die Biene eine tolle Sache ist. Sie kann sich spezialisieren und an eine Blütenart gewöhnen. So kann sie in einem sehr kurzen Zeitraum mehr Nektar sammeln, als dies sonst möglich wäre. Das Problem ist, dass dies nur innerhalb eines begrenzten Zeitfensters möglich ist. Ist das Feld abgeerntet, gibt es nur noch spärliche Alternativen, was für die Honigbiene bedeutet für den Rest des Jahres Hunger zu leiden. Pestizide, also Giftstoffe, die zum Schutz der Pflanzen eingesetzt werden, gehören ebenfalls zu den Bienenkillern. Zwar ist die Politik hier schon aktiv geworden, indem bestimmte Pestizide verboten wurden, nur bleibt die Frage, ob dies ausreicht. Vor allem, weil man jetzt wieder auf ältere Pestizide zurückgreift. Diese werden versprüht und setzen sich auf der Oberfläche der Pflanzen ab. So schaden schon die Berührungen mit Blüten oder Blättern und nicht nur das bloße Anknabbern der besprühten Pflanzen. Auch stehen gentechnisch manipulierte Pflanzen im Verdacht, ihren Teil am Bienensterben beizutragen. Und auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Einsatz der Gentechnik in Nahrungsmitteln ist, werden wir uns dem kaum entziehen können. Denn solange es keine zuverlässigen und unabhängigen...

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Bienenstich – garantiert kalorienfrei

Gepostet von am Jul 29, 2013 in Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Schmerzhaft wurde ich gestern beim Barfußlaufen auf der Wiese daran erinnert, dass Mensch und Honigbiene im Sommer vermehrt aufeinandertreffen. Passend dazu dreht sich heute alles um den Bienenstich und das Bienengift. Ihr erfahrt: Weshalb Bienen stechen Wieso der Bienenstachel eine ganz besondere Waffe ist Wie ihr Bienenstiche vermeiden könnt Wie das Bienengift wirkt Was zu tun ist, wenn man von einer Biene gestochen wir Warum Bienen stechen Eigentlich sind Honigbienen friedlich und tun niemandem was. Allerdings haben sie eine wirksame und faszinierende Waffe: ihren Stachel. Und der kommt hin und wieder zum Einsatz. Nur warum stechen Bienen zu, obwohl sie von Natur aus nicht aggressiv sind? Der Grund ist, dass auch Honigbienen Feinde haben. Manche Insekten wie Wespen haben es auf den Bienennachwuchs abgesehen. Andere, wie wir Menschen, auf ihren goldenen Schatz: den Honig. Da ist es für das Überleben der Kolonie gut, wenn man im Notfall kämpfen kann, anstatt nur zu fliehen. Da Bienen von selbst nicht den Kampf suchen, reicht es meist aus, wenn sie wild um einen potentiellen Feind herumsummen. Ich für meinen Teil ergreife dann sofort die Flucht, denn so ein Bienenstich hat für mich und die Biene selbst ernste Konsequenzen: Er ist schmerzhaft und für die Biene immer tödlich.   Der Stachel der Biene – eine Waffe mit nachhaltiger Wirkung Auch wenn es selten zu Stichen kommt, ist der Bienenstachel etwas Besonderes. Er hat sich, im Laufe der Evolution, aus dem Eiablageinstrument der Urbiene zu einer modernen Hochleistungswaffe entwickelt. Im Vergleich zu den meisten Stacheln anderer Insekten hat der Bienenstachel Widerhaken. Beim Stich reißt er zusammen mit Muskeln und Giftblase aus der Biene heraus und bleibt in der Haut des Opfers stecken. Von hieraus treiben ihn die noch aktiven herausgerissenen Muskeln durch eigenständige Pumpbewegungen tief in das Gewebe des Gestochenen (das war ich). Das die Biene da keine Motivation zum Zustechen hat, kann man gut nachvollziehen. Allerdings hat Biene noch eine zusätzliche, unangenehme Überraschung parat: Moleküle im Bienengift markieren den Gestochenen als Feind! Jetzt wissen andere Bienen, dass es sich um einen Gegner handelt und können ebenfalls gezielt angreifen. Auf diese Art können Bienen einem Honigdieb auch dann noch weiterverfolgen, wenn er schon das Weite gesucht hat.   Wie man einen Bienenstich vermeidet Stiche zu vermeiden ist einfach. Denn Bienen stechen nie ohne Grund! Und wenn sie dann doch zustechen, liegt es meist an unserem Verhalten oder an einem Missverständnis. Am einfachsten ist es, sich nicht wie ein Angreifer zu verhalten. Aus Bienensicht bedeutet das: sich nicht hektisch und fuchtelnd zu bewegen oder wie in meinem Fall auf die Biene zu treten. Wer sich also ruhig verhält und nicht provoziert, hat nichts von der Biene zu befürchten.   Die Wirkung des Bienengifts Das Zusammenspiel zwischen Bienenstich und Bienengift ist interessant. Je Stich pumpt der Stachel etwa 0,1 mg des Giftcocktails unter die Haut des Opfers. Dabei handelt es sich um eine komplexe Mischung verschiedener Proteine und Moleküle. So unangenehm, wie der Stich sein mag, für die meisten ist der Bienenstich harmlos und verursacht neben Schmerzen nur eine lokale Entzündung und Schwellung. Auch wenn das Gift dazu dient, Feinde zu töten oder in die Flucht zu schlagen, von uns Menschen wird es auch für medizinische Zwecke, beispielsweise zur Schmerzbehandlung von Gelenken, genutzt. Ernst wird es dann, wenn man zu dem einem Prozent der Bevölkerung gehört, das allergisch auf Bienengift reagiert. Hier gilt es, auf den unwahrscheinlichen Fall eines Stiches, vorbereitet zu sein. Denn dieser eine Stich kann für Allergiker tödlich sein!   Was also tun, wenn man gestochen wurde? In den meisten Fällen treten nach einem Bienenstich nur Entzündungen und Schwellungen an der Einstichstelle auf...

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Platz 3 für die Honigbiene

Gepostet von am Jul 15, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Biene | Keine Kommentare

Bei der Wahl des beliebtesten Gartentieres des Jahres landet die Honigbiene auf Platz 3. Eine Spitzenleistung bedenkt man, wie klein die Biene ist. Mitte März hatte die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit Vivara, per Internet und Postkarte zur Abstimmung aufgerufen. Auf Platz 1 landet mit klarem Vorsprung die Amsel. Professor Peter Berthold, Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung, schätzt die Wahl der Amsel als Gartentier des Jahres als repräsentativ ein, denn: „Diese in Deutschland häufigste Vogelart kennt fast jedermann, zumal die sehr gut an das Leben mit dem Menschen angepassten Tiere bis in das Innerste unserer Großstädte vorgedrungen sind.“ Auf Platz zwei landete ein weiterer Flieger: der Stieglitz. Neben der Honigbiene, Amsel und Stieglitz standen noch weitere Tiere zur Auswahl: Der Admiral-Falter, der wie die Honigbiene Blüten bestäubt, die Gartenspitzmaus und der Steinmarder. Hier die Anzahl der Stimmen, die jeder Kandidat erhalten hat: Amsel 572 Stimmen Stieglitz 361 Stimmen Honigbiene 317 Stimmen Gartenspitzmaus 203 Stimmen Admiral 183 Stimmen Steinmarder 129 Stimmen Nach der Abstimmung wurden die 10 Gewinner ausgelost. Welches der sechs Tiere ist Euer Favorit, oder gibt es noch ein Tier, das noch nicht genannt ist? Wollt Ihr mehr über die Honigbiene erfahren? Dann schaut auch mal auf der Seite über die Bienen vorbei oder besucht die Bienenausstellung.  ...

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Wie der Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greift

Gepostet von am Jul 8, 2013 in Aktuelles, Biene, Imker | Keine Kommentare

Diesmal greife ich eine Meldung von Dagmar Breschar vom Naturschutzbund in Österreich auf. Sie schreibt nicht nur darüber, warum die Honigbienen für uns so wichtig sind, sondern auch mit welchen Problemen Honigbienen zu kämpfen haben und wie der Naturschutzbund mit seinen Kooperationen den Bienen unter die Flügel greift:   Den Bienen geht es schlecht – ein Warnsignal der Natur: Denn mit ihnen ist die gesamte Vielfalt der Pflanzen gefährdet. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern sorgen durch ihre Bestäubungstätigkeit dafür, dass aus Blüten Früchte werden und wir genug zu essen haben. Denn 75 % unserer Nahrungs- mittel stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit dieser “Arbeit” der Bienen. Sterben die Bienen, so stirbt auf lange Sicht auch der Mensch. Deshalb wollen Hofer und Naturschutzbund den Bienen unter die Flügel greifen und starten lokale Bienenschutzprojekte in ganz Österreich. Ein Blick in die Zeitung genügt: Bienen bewegen! Besonders die Honigbiene ist mit ihrem sprichwörtlichen Fleiß zum Sympathieträger und Symboltier für eine intakte Natur geworden. Doch genau die kommt uns abhanden. Und mit ihr die Bienen! Vor allem Europa und Nordamerika werden in den letzten Jahren von einem massiven Bienensterben heimgesucht. Damit wird aber nicht nur das Lebensmittel Honig knapp. Die  690 heimischen Bienenarten übernehmen die Bestäubung von Abermillionen von Blüten – an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Und sichern damit das Überleben von Wild- und Kulturpflanzen und letztendlich unsere Nahrungsgrundlage. Doch seit Jahren haben die Bienenvölker mit massiven Problemen zu kämpfen. Vom weltweiten Bienensterben betroffen sind aber nicht nur die Honigbienen, sondern auch ihre „wilden“ Verwandten. Die Gründe dafür sind genauso so vielfältig wie heiß diskutiert. Vor allem Parasiten, Pestizide und ein verändertes Landschaftsbild und damit fehlende Nistplätze und Nahrung setzen den Bienen zu. Hier sieht der Naturschutzbund dringenden Handlungsbedarf: „Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken. Die Landbewirtschaftung muss wieder naturnäher werden“, ist Johann Neumayer, Bienenexperte des Naturschutzbundes überzeugt. Neben den Honigbienen sind es gerade Wildbienen und andere Insekten wie die Schwebfliegen oder Käfer, die sehr effiziente Bestäuber sind. Sie nisten in Hecken und Totholz, an Waldrändern oder auch im Boden. Diese naturnahen Räume müssen wir erhalten, in ihrer Qualität verbessern oder sie neu anlegen. Der Naturschutzbund setzt in seiner Kooperation mit Hofer daher unterschiedlichste Pilotprojekte zum Schutz der kleinen Insekten und ihrer Lebensräume um: „Entscheidend für den Erfolg aller Maßnahmen ist es, diese gemeinsam mit den Landnutzern umzusetzen!“ ist Naturschutzbund-Präsident Roman Türk überzeugt. | naturschutzbund | und Hofer greifen den Bienen unter die Flügel Hofer hat die Bedeutung einer intakten Natur für die Menschen erkannt. Deshalb wurde ein Bienenschutzfonds eingerichtet, mit dessen Hilfe lokale Projekte für Sandbienen, Hummeln,  Honigbienen & Co vom Naturschutzbund und seinen Partnern umgesetzt werden können.  Die Palette der Maßnahmen ist breit: Das Schaffen und Verbessern der Lebensräume etwa durch die Anlage von Blühstreifen, die Pflege von Trockenrasen und die Erhaltung alter Obstbäume gehört genauso dazu wie das Bauen und Aufstellen von Nisthilfen. Die Projekte sollen zeigen, was zum Schutz der Bienen und ihrer wilden Verwandten möglich ist und zum Nachahmen anregen. Die ersten davon starten schon im Frühsommer. Ganz entscheidend ist auch, die Menschen zu informieren und zum selber Aktivwerden anzuregen. „Hier ist Hofer mit seiner Marktstellung und seiner unglaublichen Reichweite ein perfekter Partner“, freut sich Roman Türk.   Weitere Informationen und Tipps zum Thema Bienenschutz und der Kooperation findet Ihr auf der Projektseite.  ...

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