Wetterfühlige Honigbienen – Kälte und Nässe sorgt für weniger Honig

Gepostet von am Mai 29, 2013 in Allgemein, Honig | Keine Kommentare

Eigentlich wollte ich am Wochenende raus in die Natur. Leider hat mir das Wetter, wie so oft in diesem Jahr, einen Strich durch die Wochenendplanung gemacht. Anstelle strahlenden Sonnenscheins kaltes Regenwetter. Und was macht man in so einem Fall? Man macht es wie die Honigbienen und bleibt zuhause im Warmen.

Einen kleinen Unterschied gibt es dann doch zwischen mir und den Honigbienen. Wenn ich zuhause bleibe, dann betrifft das nur mich. Ok, die Stromrechnung steigt, weil ich blogge und mein Rechner den ganzen Tag läuft. Nur das ist nichts im Vergleich zu dem, was geschieht, wenn die Bienen zuhause bleiben.

Laut NWZ- Göppinger Kreisnachrichten bereitet das kalte und nasse Maiwetter nicht nur den Landwirten, sondern vor allem den Imkern Sorgen. Es gibt keinen Honig, weil es den Bienen zu kalt ist.

Rein interessehalber habe ich für euch eine Grafik herausgesucht, die zeigt, wie warm oder kalt ein durchschnittlicher Mai bei uns ist:

Temperaturreihe Deutschland, Abweichung

Das erschreckende Ergebnis. In diesem Jahr hat die Temperatur alle Rekorde gebrochen. Nur leider in die falsche Richtung. Genau aus diesem Grund gibt es kaum Honig. Den Bienen ist es einfach viel zu kalt und nass.

Es gibt aber noch einen Grund, warum es weniger Honig geben wird:

Die Bienen werden den Nektar, den sie bisher gesammelt haben für die Fütterung ihres eigenen Nachwuchses brauchen. Denn trotz des kalten Maiwetters legt die Königin weiterhin ihre Eier und denkt wahrscheinlich gar nicht daran ihren Honig mit uns zu teilen.

Wir hier von der Bienenausstellung wünschen uns auf jeden Fall eines: viel Sonne, mildere Temperaturen und gutes Bienenflugwetter.

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